Ilmen

Aktivitäten rund um die Lis-Jolle G1155

Ansegeln mit Lis-Seglern (Maars)

 24. – 25. April 2010

5 Lis-Jollen und ein Schlauchboot trafen sich in Roermond um gemeinsam in die Sasion zu starten.

Traumhaftes Wetter und viele Segelgespräche.

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Wanderfahrt der Lis-Klasse (Overijssel, Wanneperveen)

 31.Juli – 02.August 2009

Am Freitag den 31. Juli ging es auf zum alljährlichen Lis-Klassenvereinigungstreffen nach Wanneperveen.

Harald (Vorstandsvorsitzender) und Jutta (seine Frau) haben uns am späten Abend an ihrem wunderschönen W ochenendhäuschen mit einem Willkommenstrunk begrüßt. Mit den vor uns eingetroffenen Mitgliedern wurden eingehend geplauscht und die unterschiedlichen Lis-Jollen(-Kreuzer) die teilweise noch auf den Trailern lagen genauer unter die Lupe genommen – bis die Männer sie endlich ins Wasser gelassen hatten. Das bedeutete, mit 4 Autos zur 1 km entfernten Rampe, die Boote ins Wasser lassen und einzeln zum hauseigenen Bootsanlegesteg schleppen. Dort wurden die Boote nacheinander soweit auf geriggt, das am nächsten Morgen möglichst schnell losgesegelt werden konnte.

Nachdem alle angekommen sind, wurde gemeinsam der lange Tisch gedeckt und wir wurden von unseren Gastgebern kulinarisch

Ilmen macht`s mit

mit drei verschiedenen Quiche und zwei Tortillas verwöhnt. Dazu gab es Wein und Bier und alle genossen den lauen Sommerabend bis 21:45 Uhr.

Genau zu diesem Zeitpunkt scheinen sich alle neiderländischen Mücken an unserem Tisch verabredet zu haben um sich ihren Teil vom leckeren Mahl einzuverleiben. Der ein oder andere hat an diesem Abend ein länger andauerndes Andenken an dieses Wochenende erhalten – juckende, fiese, dicke Mückenstiche! Punkt 23:15 Uhr hatten sie genug und verließen den inwischen qualvoll abgedeckten Tisch – vielleicht lag es daran, dass sie um diese Zeit immer schlafen gehen – laut dem erfahrenen Grundstücksbesitzer- Harald. Ziemlich genau zu dem Zeitpunkt als die Mückenplage nachließ, trafen die letzten Teilnehmer dieses Wochenendes ein. Sie hatten auf der Hinfahrt die Lis-Jolle samt Anhänger verloren und hatten es nicht bemerkt. Somit musste erstmal das Boot gesucht werden.  – Ja, es wurde gefunden und wurde zum Sicherheitscheck in die Werf gebraucht und die Nachkömmlinge sind ohne Boot angereist.

Am nächsten Morgen starteten wir mit einem leckeren und vielfältigem Frühstück. Gegen 11:00 Uhr startete der überwiegende Teil der Teilnehmer mit dem Segelbooten auf nach X. Wir hatten ca. 3 Bf und waren mit 3-4 Personen auf zwei Lis-Jollen und zwei Lis-Jollen-Kreuzern verteilt. Bei uns fuhr Peter mit. Dieser hat überwiegend gesteuert, während Astrid das erste Mal ins Trapez zum Ausreiten ging und Martin aufgrund des wenigen Windes auf der anderen Seite ausritt um die Balance zu halten. Peter steuert in dieser Zeit das Boot ruhig und gelassen.Angekommen in X aßen die meisten von uns ein teures ein bis zwei Kugeln Eis für 5-6 Euro! Für den Rückweg nahmen wir eine Abkürzung über x und blieben doch am Ausgangspunkt um vor dem Ansturm der kleinen Plagegeistern mit dem Grillen fertig zu sein. Dieser Abend war von der Familie Gade zusammen mit den Gastgebern Harald und Jutta gut vorbereitet und alle waren bis zum Ansturm der Mücken zufrieden und satt. Nach dem Aufräumen und der Flucht vor den Mücken in den Wintergarten bzw. dem Wohnraum, wurde dort über die Weiterentwicklung der Lis-Klassenvereinigung gefachsimpelt, während Astrid aufgrund der Katzenallergie auf dem Steg eine junge Kröte beobachtet hatte, die kläglich versuchte sich durch einen schmalen Spalt des Steges zu quetschen um ins Wasser zu gelangen.Sonntags fing es gegen 06:00 Uhr an sich einzuregnen und die Gruppe beschloss mit den Autos nach Githorn zu fahren. Man nennt diesen Ort auch Holländisch Vendig. Da man den Ort nur zu Fuß oder über den Wasserweg durchqueren kann, parkten wir auf einem der größeren Parkplätze vor dem Ort und gingen zu Fuß in das Örtchen um Zuflucht in einem Museum XXX zu suchen. Dort wurde das frühere Leben und Handwerk in Holland ausgestellt. Ältere Frauen in Tracht backten die leckeren XXX die man günstig erwerben und genießen konnte.

Im Anschluss sind wir im xXx Pfannekuchen essen gegangen. Leider war meiner mit „kass un speck“ etwas zu fettig.

Zurück packten alle ihre Sachen und die Boote wurden wieder über die Sliprampe auf die Trailer gehievt und nachhause gebracht.

Martin und ich ließen die „Ilmen“ erstmal dort liegen um sie noch einmal in das tolle Segelgebiet „auszuführen“.

Blaues Band vom Unterbacher See

Am Feiertag fanden wir uns am Unterbacher See in der Nähe von Düsseldorf ein um gegen andere Lis-Segler und um das Blaue Band vom  U-See anzutreten.

Es waren letztlich 26 Schiffe am Start, wovon 6 Lis-Jollen dabei waren. Das Beste daran, Astrid hat ihre Bewährungsprobe jetzt hinter sich, da sie zum ersten Mal als Steuermann auf einer Reegatta teilgenommen hat -und die auch noch ohne Martin 😉 Also Udo, ich hoffe sie hat sich gut gemacht.

Martin und Manfred düsen los

Resultat:

Platz 6 Peter und Doumus (nicht gewertet)

Platz 5 Astrid und Udo Siegerehrung – Astrid ist ganz gespannt

Platz 4 Dieter und Alexander

Platz 3 Heinz und Gerd

Platz 2 Thorsten und Markus

Platz 1 Martin und Manfred Siegerehrung – Manfred und Martin

Schön war es!!

Berichte, Gesamtwertung (Quelle) und Fotos

Woulderwijd (Zeewolde) 2009

Ilmen und Besatzung endlich im Wind

…und Martin imTrapez

zur Vorbereitung für den Einstieg ins Trapez

pdr_0089.JPGEinweisung in den Laser

Es geht auch schneller -Martin im Schlauchi

Astrid im Laser

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Blaues Band vom Baldeneysee

Am 01. Mai haben wir nach einer durchtanzten Nacht den Weg zum See gefunden und sind gemeinsam mit anderen Kameraden zum Start des „Blauen Band vom Baldeneysee“ angetreten. Der Start sollte eigentlich um 11:00 sein.

Leider gab uns Aiolos nicht ein „verschlossenes Säckchen“, auf dass wir mit viel Wind hätten starten können. Stattdessen gab es eine Startverschiebung und sind rund 1,5 Stunden herumgekreuzt. Dann, endlich, gab es das lang ersehnte Vorbereitungssignal. Unglaublich aber wahr, es gab eine Lis-Klassenwertung da wir mit 4 Lis angetreten waren. Gegen 13:40 hieß es dann Start. Gemeinsam mit den Conger ging es los. Nach einem ungewöhnlichen aber sehr guten Start – erst auf Backbordbug um dann beim Startsiganal auf Steuerbordbug zu gehen, lagen wir auf gleicher Höhe mit einem Conger in Führung.

In einem spannenden Wettkampf mit einer weiteren Lis-Jolle und diesem Conger haben wir das Feld weit hinter uns gelassen. Nach zähen 2 Runden und einem sehr engen Runden der Tonne (4?) zwischen Folkebooten, H-Jollen und Hansa-Jollen lagen wir  in der Führung -knapp hinter dem Conger.

Dann kam das Fatale; Regattaabbruch.   Wie gewonnen so zerronnen. Die Regatta wurde mangels Wind abgeschossen.

Wir nahmen es zum Anlass gemütlich zum Hafen zurückzu“kreuzen“ -bei 0-1 Bf……

Auf ein Neues!

Sanierung des Unterwasserschiffes

Im Februar kam Ilmen endlich in die Werft. Die Geburtsstätte der Lis-Jolle. Hier sollte unser Schiffchen mal untersucht werden, ob es Osmose hat.

Zwar hatte ich schon mit GfK Arbeiten zu tun, aber das liegt ca. 18 Jahre zurück. Um nun aber trotzdem einen kleinen Einblick in die Sanierung von GfK Booten zu bekommen, bat mir der Chef der Werft netterweise an, ein paar Arbeiten selbst zu übernehmen. Gesagt getan…

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Ende März war es dann soweit, endlich fertig. Nun kamen noch diversen Kleinigkeiten dazu, wie z.B.

  • die Verstärkung der Versteifungsrippe unter dem Mastfuss (Werftarbeit)
  • Ausfüllen kleinerer Stelle mit Gelcoat (Werftarbeit)
  • Installation eines speziell von mir für unsere Bedürfnisse umgestalteten Klappmastbeschlag
  • Lüftungsschlitze für die Schlupfkajüte
  • Lüftungsschlitze für die Backskiste achtern
  • Flaggenstock -noch provisorisch
  • Einleinen-Reffsystem
  • Vorbereitung eines Einleinen-Mastfalles (zur Einhand-Mastlegung in Fahrt)
  • Re-Instalation des Schwert-Niederholers
  • Montage fester Salinge
  • Entgraten/ Kürzung diverser von unserem Voreigner angebrachter Schrauben
  • Sicherungsleine für den Lukendeckel achtern
  • Kantenschutz für den vorderen Lukendeckel
  • Rollfockeinrichtung
  • Vorbeitung der Umlenkung für die Fallen des Spinnakers

Die entsprechenden Bilder werden noch eingestellt.

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Jahresrückblick 2008

1. Die Jolle Ilmen ist mit Astrid und Martin vom 04. April 2008 bis Ende September 2008 auf den Gewässern

  • Baldeneysee (an mehreren Tagen, sm?)
  • Flevoland (3 Tage, 20sm),
  • Friesland (1 Woche, 105 sm),
  • Ijsselmeer (1 Nachmittag, 8 sm)
  • und der Außenweser (an mehrer Tagen, ca. 91sm)

unterwegs gewesen und hat dabei insgesamt ca. 223 sm zurückgelegt. Zugunsten des Wandersegelns, belief sich die Regattateilnahme leider nur auf eine gute Platzierung (Yardstick):

  • Blaues Band Regatta, Platz  7 von 14, Baldeneysee

Die höchste Windgeschwindigkeit bei den Törns wurde mit 7 Bf registriert.

 2. Martin führte noch diverse Törns auf eigenem und gechartertem Kiel durch.

  •  Beispielsweise ging es im April mit einer 35 Fuß Stahlketsch auf die Wattenzee- und es wurden überwiegend Nachttörns gesegelt (die Zeitschrift Segeln berichtete im Juni). Dabei wurden 84 sm bei rauer See zurückgelegt.
  • Vom 02.-05. Oktober ging es dann noch einmal mit einer Bavaria 30 ca. 65sm auf dem Ijsselmeer rund.
  • Weiterhin konnte mit unter Kamerad und Skipper Heiner am 26. Oktober mit der Hansa Jolle auf der Allerheiligenregatta einer guter Platz 10 ersegelt werden.

 Gewässer die befahren wurden:

  • Baldeneysee,
  • Friesische Seenplatte
  • Ijsselmeer
  • Wattenzee
  • Außenweser

 Insgesamt wurden dabei ca. 159 sm zurückgelegt und Windstärken von bis zu 38 kn abgeritten.

 3. Astrid hat in vielen Stunden harten Trainings und Übung ganz viel Segeltheorie und -praxis gesammelt. Zusammen mit ihrem Segelkameraden Thorsten hat sie bei den unterschiedlichsten Witterung viel Einsatz gezeigt und den Baldenysee unsicher gemacht.  Respekt!

 4. Kumuliert:

Fremder Kiel 159 sm, Astrid`s Training ca. 35 sm & eigener Kiel (Ilmen) 223 sm = 417 sm in 2008

Der Herbst ist da

Obwohl Ilmen bereits seit Mitte September unter der Persenning den wohlverdienten Winterschlaf hält, waren wir seglerisch noch bis Ende Oktober unterwegs.

Am Wochenende um den „Tag der deutschen Einheit“ begab sich die NoMaNi Sail Crew wieder auf dendsc_0225.JPG Männertörn auf`s Ijsselmeer. Bei typischen Oktoberwetter und Wind bis zu 9 BF, hatten wir eine Menge  schöner Momente und interessanter Erlebnisse  -wie z.B. bei einer schräg auf dem Achterschiff stehenden Windstärke 9 beim Einlaufen in eine Box. An ein Ablegemanöver war danach nicht mehr zu denken.

Auf der traditionellen Allerheiligen Regatta auf dem Baldeneysee, am 26. Oktober, segelten wir wieder erfolgreich mit -allerdings leider getrennt.  Bei sehr viel Wind und Anfangs hervorragendem Segelwetter starteten wir gegen 10:30 unseren ersten Lauf.  Leider wurde der zweite Lauf gegen 12:30 Uhr nicht nur durch sehr starken Böen begleitet, sondern auch durch massiven Regen.  Während andere Teilnehmer versuchten auf Geschwindkeit zu fahren, blieben mein Skipper und ich auf unserer Hansa Jolle -meiner Lieblingsjolle- (Yardstick120) konsequent und segelten kontinuierlich einen „Hoch am Wind Kurs“. Es sollte sich zeigen, das dies die beste Strategie sein sollte. Während Astrid und ihr Skipper auf einer Haefele Jolle (ähnlich 420iger/ Yardstick 115) segelten und sich bei Windstärkem von 5-7 BF, als mit Abstand kleinstes und leichtestes Schiff auf einem Feld von 46 Schiffen, durchschlugen, immer wieder Höhe verloren und die Segel aufgrund der Böen stark fieren mussten, preschten wir  sogar den H-Jollen, Folkebooten und weiteren guten Seglern auf schnellen Schiffen davon. Das Wetter forderte aber auch harten Tribut. Zwar kamen diesmal fast alle ohne Bruch ins Ziel, aber man sah anhand einer Kenterung eines sehr schnellen Seglers, wie leicht man im Teich liegen kann -wir spürten lediglich noch Tage später unsere Muskeln. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

  • Trotz der heftigen Bedingungen für alle Beteiligten, schafften es Skipper Thorsten (auf seiner ersten Regatta) und Vorschoterin Astrid (zum ersten Mal auf einer Regatta ohne mich)  auf einen guten 37. Platz.
  • Wir segelten gute Mannöver und schafften mit unserer Strategie -der getreuen Hansa Jolle- einen sehr zufrieden stellenden 10. Platz.

Alles in allem ein schönes und erfolgreiches Segelerlebnis.

P.S. Bilder sind unter http://www.mrv-essen.com/Bilder.php  zu sehen.

imgp2242.jpg (Bild vom MRV Essen: Die Hansa-Jolle GER65 legt sich richtig auf die Backe,  2. Bild von vorne)

Raus aus der Weser und ab ins Winterlager

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Jetzt weiß ich genau was „Pocken“ sind und wie Osmose aussieht :-((

Der Winter wird hart, lang und wird ein tiefes Loch im Geldbeutel hinterlassen.

Tatkräftige Hilfe für die nächsten Jahre…

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Und ach Herrje, Ilmen hat wahrscheinlich Osmose

Im August auf der Weser…

und kein Wind. An diesem Wochenende kam ich endlich dazu gemeinsam mit Martin auf der Weser unser gemeinsames Boot zu segeln.  Zuerst sind wir mit Martins neuem Schlauchboot einige Zeit im Hafenbecken umher gefahren. So konnte ich mich an das neue Gewässer gewöhnen und wir konnten das Verhalten des Motorbootes testen.

Anschließend sind wir mit Ilmen pdr_0001.JPGund auflaufenden Wasser Richtung Brake „gesegelt“. Das erste Stück konnten wir noch mit Strömung segeln, vorbei an grasenden Schafen und den kleinen aber feinen Weserstränden. Wie man sehen kann hatten wir wunderschönes Augustwetter, strahlend blauen Himmel und Sonnenschein mit angenehmen Temperaturen. Diese luden uns dann auch am Strand der Strohauser Plate ein zu einem kleinen Stopp.

Leider war ausruhen am Strand nur kurze Zeit möglich, denn das Wasser lief sehr schnell ab, so dass wir ständig das Boot im Auge behalten mussten und unsere Bootssicherung, ein langer Hering an einer Festmacherleine, immer wieder versetzen mussten. Es half also nichts, ab aufs Boot und zurück. Als wir im Hafen angelandet waren, stellten wir fest, dass wir nach drei Stunden ablaufendem Wasser immer noch ins Hafenbecken hätten stacken können, aber riskieren wollten wir das am nächsten Tag natürlich nicht.

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Am Sonntag haben wir dann noch mal das schöne Wetter auf unserem Segelboot unter Motor genossen, denn wir hatten leider wieder keinen Wind um zu segeln. Dafür konnten wir am Kleinensieler Strand unter Motor anlanden und entweder die Sonne genießen oder so wie Martin die Segelösen und andere vom Salzwasser oxidierende Metalle gründlich abspülen, das Ruderblatt reinigen und andere Kleinigkeiten am Boot machen.

Schade, dass das Wochenende schon vorbei ist!

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