Ilmen

Aktivitäten rund um die Lis-Jolle G1155

Astrid`s 1. Chartertörn auf einem „Dickschiff“ (Ijsselmeer)

20. – 25. Mai 2010

Kurzfassung:

Sportina 680 von Langweer aus Richtung Lemmer. Dort Zusammentreffen mit einem Segelekameraden. Gemeinsam geht es bei 5 Bf mit Halb-/ Raumwind übers Ijsselmeer zum Segeln-Forum TReffen im Trintlhaven.

Gute Welle von hinten und trotz gerefftem Groß und ohne Fock drehen wir Runden um den 2-Master aus Stahl -hoffentlich liesst Norbert das nicht 😉 3-tag-im-trintelhafen-am-morgen-23.JPG

Am nächsten Tag geht es bei 3-4 BF Richtung Stavoren. Dann passiert es; Windstille und schrallende Winde um 360`. Bis Stavoren sind es noch ca.18 Seemeilen. Nun stellt sich die Frage: Segeln oder Maschine. Problem: Sprit wird nicht bis Stavoren reichen. Hoffen das es in ein paar SM besser wird und dann aber nicht genug Sprit um in den Hafen zu fahren???

Kurz entschlossen geht es Anfangs unter Maschine und immer wieder unter Segeln nach Enkhuizen, was nur ca. 5 SM sind. In Enkhuizen angekommen ergattern wir einen schönen Liegeplatz, obwohl es zum Brechen voll ist. Dann geht es los. Spri suchen. Ahh gleich nebenan. Nur 5 Schritte. Nächste Problem: Der Außenboarder fährt doch mit Gemisch! Was für ein Gemisch und vor allem wo bekommen wir Oel dafür her??

Die Rezeption des Hafens kann aushelfen. 1Ltr. für 9,-€ ist echt okay -im Gegensatz zu den 9 Ltr. Benzin.

Nach einem schönen DVD Abend an Bord geht es am nächsten Tag mit Massen von Schiffen, einem Kurs von 0 Grad und ca. 6 Bf Richtung Stavoren. Astrid macht sich als Schlafwandlerin und Navigator echt gut. Nur an der Ansteuerung des Fahrwassers westlich des Frouvesandes wird es eng. Ich sehe die Untiefentonnen der Sandbank nicht, das Fahrwasser ist weit an Backbord, höher an den Wind geht nicht, mit Astrid eine Wende bei dem Wellengang ist vielleicht nicht so gut und wir sind mittlerweile in einem absolut leeren Seglerfeld -die einen sind schneller als wir aber die meisten sind hinter uns 😉

Dann gibt Astrid Entwarnung; „Da vorne an Steuerbord sehe ich die Tonnen.“ Da ich sie mit meiner tollen Seglerbrille nicht ausmachen kann, navigiert uns Astrid Zielsicher zwischen Fahrwasser und Untiefen durch, bis wir abfallen können und genau auf Stavoren zuhalten können.

Nach nur 2 oder 3 Stunden sind wir im Außenhafen angekommen und  warten auf die Schleusen. Ich bin ja noch ein Yachtie, aber da waren Crews und Eigner die so überhaupt nicht mit ihrem Schiff umgehen konnten und dann auch noch die Welle machten, dass wir als wir dran waren einfach ratz fatz an denen vorbeigefahren sind -nur weil die zu ungeschickt beim Ablegen waren. 4-tag-stavoren-26.JPG

Eine weitere schöne Nacht an der „Insel“ im Binnenbereich. Am nächsten Tag schicke ich Astrid an die Pinne -sie muss es endlich mal schaffen. Ich nutze die Gelegenheit um endlich mal die Augen zuzumachen. Schön!

5-tag-kibbelingbude-in-heeg-14.JPG

Ein bissl was folgt hier noch…..5-tag-schiffsruckgabe-in-langweer.JPG

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