Overijssel (Wanneperveen)2009
Sonntag, August 2nd, 2009Am Freitag den 31. Juli ging es auf zum alljährlichen Lis-Klassenvereinigungstreffen nach Wanneperveen.
Harald (Vorstandsvorsitzender) und Jutta (seine Frau) haben uns am späten Abend an ihrem wunderschönen W ochenendhäuschen mit einem Willkommenstrunk begrüßt. Mit den vor uns eingetroffenen Mitgliedern wurden eingehend geplauscht und die unterschiedlichen Lis-Jollen(-Kreuzer) die teilweise noch auf den Trailern lagen genauer unter die Lupe genommen – bis die Männer sie endlich ins Wasser gelassen hatten. Das bedeutete, mit 4 Autos zur 1 km entfernten Rampe, die Boote ins Wasser lassen und einzeln zum hauseigenen Bootsanlegesteg schleppen. Dort wurden die Boote nacheinander soweit auf geriggt, das am nächsten Morgen möglichst schnell losgesegelt werden konnte.
Nachdem alle angekommen sind, wurde gemeinsam der lange Tisch gedeckt und wir wurden von unseren Gastgebern kulinarisch
mit drei verschiedenen Quiche und zwei Tortillas verwöhnt. Dazu gab es Wein und Bier und alle genossen den lauen Sommerabend bis 21:45 Uhr.
Genau zu diesem Zeitpunkt scheinen sich alle neiderländischen Mücken an unserem Tisch verabredet zu haben um sich ihren Teil vom leckeren Mahl einzuverleiben. Der ein oder andere hat an diesem Abend ein länger andauerndes Andenken an dieses Wochenende erhalten – juckende, fiese, dicke Mückenstiche! Punkt 23:15 Uhr hatten sie genug und verließen den inwischen qualvoll abgedeckten Tisch - vielleicht lag es daran, dass sie um diese Zeit immer schlafen gehen – laut dem erfahrenen Grundstücksbesitzer- Harald. Ziemlich genau zu dem Zeitpunkt als die Mückenplage nachließ, trafen die letzten Teilnehmer dieses Wochenendes ein. Sie hatten auf der Hinfahrt die Lis-Jolle samt Anhänger verloren und hatten es nicht bemerkt. Somit musste erstmal das Boot gesucht werden. – Ja, es wurde gefunden und wurde zum Sicherheitscheck in die Werf gebraucht und die Nachkömmlinge sind ohne Boot angereist.
Am nächsten Morgen starteten wir mit einem leckeren und vielfältigem Frühstück. Gegen 11:00 Uhr startete der überwiegende Teil der Teilnehmer mit dem Segelbooten auf nach X. Wir hatten ca. 3 Bf und waren mit 3-4 Personen auf zwei Lis-Jollen und zwei Lis-Jollen-Kreuzern verteilt. Bei uns fuhr Peter mit. Dieser hat überwiegend gesteuert, während Astrid das erste Mal ins Trapez zum Ausreiten ging und Martin aufgrund des wenigen Windes auf der anderen Seite ausritt um die Balance zu halten. Peter steuert in dieser Zeit das Boot ruhig und gelassen.Angekommen in X aßen die meisten von uns ein teures ein bis zwei Kugeln Eis für 5-6 Euro! Für den Rückweg nahmen wir eine Abkürzung über x und blieben doch am Ausgangspunkt um vor dem Ansturm der kleinen Plagegeistern mit dem Grillen fertig zu sein. Dieser Abend war von der Familie Gade zusammen mit den Gastgebern Harald und Jutta gut vorbereitet und alle waren bis zum Ansturm der Mücken zufrieden und satt. Nach dem Aufräumen und der Flucht vor den Mücken in den Wintergarten bzw. dem Wohnraum, wurde dort über die Weiterentwicklung der Lis-Klassenvereinigung gefachsimpelt, während Astrid aufgrund der Katzenallergie auf dem Steg eine junge Kröte beobachtet hatte, die kläglich versuchte sich durch einen schmalen Spalt des Steges zu quetschen um ins Wasser zu gelangen.Sonntags fing es gegen 06:00 Uhr an sich einzuregnen und die Gruppe beschloss mit den Autos nach Githorn zu fahren. Man nennt diesen Ort auch Holländisch Vendig. Da man den Ort nur zu Fuß oder über den Wasserweg durchqueren kann, parkten wir auf einem der größeren Parkplätze vor dem Ort und gingen zu Fuß in das Örtchen um Zuflucht in einem Museum XXX zu suchen. Dort wurde das frühere Leben und Handwerk in Holland ausgestellt. Ältere Frauen in Tracht backten die leckeren XXX die man günstig erwerben und genießen konnte.
Im Anschluss sind wir im xXx Pfannekuchen essen gegangen. Leider war meiner mit „kass un speck“ etwas zu fettig.
Zurück packten alle ihre Sachen und die Boote wurden wieder über die Sliprampe auf die Trailer gehievt und nachhause gebracht.
Martin und ich ließen die „Ilmen“ erstmal dort liegen um sie noch einmal in das tolle Segelgebiet „auszuführen“.
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